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Old 08.11.2005, 23:47   #1
BUBBA
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Das unvermeidbare Ende....

So! Ich habe nun lange darüber nachgedacht und die Entscheidung getroffen, diesen Beitrag doch zu schreiben. Ich habe mich gestern mit einem Kollegen des Rettungsdienstes, dem ich nun seit Jahren angehöre, unterhalten und wir sind wiedermal auf das Thema sterben und Tod im Allgemeinen gekommen.Klingt düster ist es aber nicht, da ich mittlerweile so ziemlich alle Todesarten, aller Altersklassen in sämtlichen Lagen erlebt und gesehen habe. Ich möchte hier weder prahlen noch Eindruck schinden, da ich den sowieso nicht erreichen kann indem ich in ein GTA Forum schreibe...
Ich bin auch kein Pflasterkleber, der seine eigenen Problem mit denen anderer verdeckt...
Nun zum Thema.

Ich kann von mir selbst behaupten, das ich ein Realist und ein Zyniker bin. Das hat mir bis jetzt immer geholfen, mit den Situationen fertig zu werden. Selbstvorwürfe gabs, wenn kein Grund dafür bestand, nie bei mir. Ich habe die Situation analysiert und dann den Schluß gezogen. Zynische Bemerkungen im nachhinein war kein zeichen von Respektlosigkeit sondern mehr oder weniger ein Abschirmen gegenüber Realität. Jedoch geschah dies immer im kontrollierten Bereich. Ich musste feststellen, das ich zunehmend Zweifel bekomme, Zweifel die ich jedoch nicht genau definieren kann. Einerseits zweifle ich daran, ob es die Menschen überhaupt wert sind, das man ihnen hilft, andererseits steht der Zweifel an mir selbst ob ich überhaupt helfen will. Das klingt nach einer Berufsverfehlung jedoch ist es das ganz und gar nicht. Ob es ein Fremder im Dienst oder jemand aus der Familie ist, spielt mittlerweile keine Rolle mehr. Ich tue mein bestes, und noch mehr, da in Österreich die gesetzlichen Grenzen in der Notfallmedizin sehr eng gezogen sind. Ich verliere zunehmend die Motivation, da ich mittlerweile sogar schon daran Zweifle ob ich überhaupt das Recht dazu habe jemandem zu helfen.



Als ich damit begann war die Motivation derart groß, das ich Privates hinter Dienstliches Gestellt habe. Ob das gut oder schlecht war ist Ansichtssache. Dann kam die erste erfolgreiche Reanimation, die ersten perfekt versorgten Notfallpatienten und so weiter. Natürlich hat alles zwei Seiten und es kam unausweichlich zu Todesopfern, jung wie alt.

Aber das ist nicht das Problem.... Ich verliere den Bezugspunkt meiner Tätigkeit und sehe das aber nicht als Desinteresse sondern als Prüfung, da ich das den Rest meines Lebens machen will und auch werde. Ich habe den Bezug zu der Denkweise eines "Laien" verloren!
Meine Bitte daher an euch, auch wenns kein Filmeraten ist, schreibt mir eure Ansichten über das Thema sterben. Wie verabreitet ihr das? Totale Agonie oder Verdrängen was geht?

Des Weiteren stelle ich die Bitte hier keinen Scheiss zu machen, jeder der nichts schreiben will soll es auch lassen, da es schon genug Schwachsinn gibt.
Sollte es doch zur Eskalation kommen, bitte ich um Löschung des Beitrags oder Schließung des Threads....

Ich danke euch...
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Old 09.11.2005, 01:43   #2
Showbiz
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Wirklich beeindruckend! Dein Schreiben, sowie den Job den du ausübst! Meinen Respekt!

Vom Sterben habe ich keine Angst, aber vor der Nicht-Existens fürchte ich mich sehr! Mir ist das einfach zu hoch, dass danach einfach "Nichts" sein soll. Der Gedanke, dass man einfach nicht mehr da ist, jagt mir einen entsetzlichen Schauer über den Rücken.
Versucht mal bei ruhiger Atmosphäre und klarem Kopf mal im Bett darüber nachzudenken, wie das wohl ist wenn man nicht mehr existiert. Es geht nicht! Weil es nichts geben kann. Deswegen, glauben einige Menschen an die Wiedergeburt. Ein Hoffnungsschimmer an dem ich mich auch gerne klammern würde, es aber leider nicht kann. Aus diesem Grund versuche ich so wenig wie möglich darüber nachzudenken, was mir aber mit zunehmenden Alter und nach jedem tiefgründigen Gespräch mit meiner Freundin, deutlich schwieriger fällt. Ich geh manchmal soweit, dass ich mich in kurzzeitigen "Tief's" wieder finde. Man will nur aufwachen. Aber wie kann man aufwachen wenn man nicht träumt?
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Old 09.11.2005, 03:59   #3
Fragenmann
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WOW, BUBBA, das hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet von dir... jetzt sehe ich dich mit ganz anderen Augen.

Und was meine Meinung dazu angeht , mir geht es so wie Showbiz.
Man weiß ,dass ES kommt , aber man weiß nicht was kommt...
Ein beunruhigendes Gefühl, das jeden anderen Gedanken in sich hineinfrisst...

@BUBBA, Respekt vor deiner Arbeit und Respekt vor dir , und hilf den Leuten weiter...denn auch wenn es niemals so scheinen würde , ein kleines Licht brennt noch und auch du wirst einmal dafür gedankt bekommen...

@SHOWBIZ: Auch Respekt vor dir, der du dir machts Gedanken über das Nichts, und nicht weisst was es denn nun ist , dieses Nichts...

Respekt an alle die hierein Posten werden und sich wirklich Gedanken machen, über dieses dunkle , aber wichtige Thema ... Danke BUBBA...

IN FRIEDEN EUER FRAGENMANN...
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Old 09.11.2005, 10:14   #4
>Pimp<
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Vor 7 monaten ist leider mein Bruder (projekt-tim) beim motorradunfall ums Leben gekommen das ist ziemlich schei""
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Old 09.11.2005, 11:49   #5
Arti!
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So also ich auch mal.
(nein ich verfolge Showbiz nicht und ich ach ihm nichts nach alles was ich schreibe ist wahr)

Ich habe mir leider schon mit 7Jahren Gedanken um das nichts nach dem Tod gemacht. Das man einfach nicht da ist einfach weck von der Bildfläche einfach so und das passiert in einer Sekunde.
Von der einen auf die andere Sekunde ist man einfach weck, ich kann mir das persönlich nicht wirklich vorstellen, aber dann nach einer weile nachdem ich mit meinem Bruder darüber geredet habe ging es wieder und ich habe eine Weile lang nicht über den Tod nachgedacht.
Dann aber als mein Bruder Starb (Rest in Peace) ging es wieder los mit 13Jahren über den Tod nachzudenken.
Und seitdem hat es nicht mehr aufgehört.
Ich liege fast jede Nacht seit 3jahren nachts in meinem Bett und denke über den Tod nach und wieder um genau dasselbe wie schon mit 7Jahren, nur das jetzt noch der Sinnlose Tod meines Bruders dazukommt, und ich darüber nachdenke wie man das verhindern hätte können.
Und dieses Thema geht mir nicht mehr aus dem Kopf.
Ich habe sogar schon bereits von Tod anderer Familienmitglieder geträumt, langsam macht mir diese Scheiße echt Angst und ich weiß nicht mehr wie ich damit umgehen soll, ich (als 16jähriger und ,außer meiner Cousine, jüngster der Ganzen Familie) Passe ständig auf die anderen auf und hoffe einfach nur das ihnen nichts passiert, und das ich sie so gut wie nur mir Menschenmöglich zu beschützen falls etwas auf sie zukommt was auch nur im geringsten Gefährlich wäre und versuche auch meinem Cousin Die Idee mit dem Motorrad auszureden denn wenn ich ihn verloren habe ist niemand mehr da der mich Wirklich versteht, und ohne ihn Könnte ich auch nicht Leben, er erscheit mir ab und zu wie mein Bruder, weil er ihm einfach so ähnlich ist.

Tut mir leid für dich >Pimp<

Ja ich weiß ihr seit solche Langen Beiträge von mir nicht gewohnt.
So soviel zu mir zum Thema Tod.
bis dann leute.



R.I.P
Andre
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Old 09.11.2005, 11:56   #6
Fragenmann
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Es ist wirklich sehr beeindruckend wie ernst die USER diesen Thread nehmen

REST IN PACE

Andre

Tim

Last edited by Fragenmann; 09.11.2005 at 12:18.
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Old 09.11.2005, 12:04   #7
L1QuoR
cerebrospinalis
 
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Tod....
Ich muss ehrlich gestehen "ich find mich langsam damit ab".
Als ich sechs Jahre alt war´starb mein Vater.Ich sah ihn in meinem Leben vielleicht einige male.Ich hatte nicht viel von ihm außer dieses alte Foto auf dem er am Strand sitzt,daneben unser bereits auch verstorbener Hund Konen.
Kann bis heut nicht begreifen warum mir so ein wichtiger Bestandteil genommen wurde.Als ich um die 7 Jahre alt war starb mein Urgroßvater.Da sah ich das erste mal eine Leiche.War ,muss ich sagen,nicht leicht.Zwei Jahre später starb meine Urgroßmutter.Hab mich damals entschieden sie nochmals zu sehen.Letzten Monat ging auch meine Oma mit dem "jungen" Alter von 63 Jahren.Vielleicht war es besser für sie.....
Ich weis nicht was noch alles passieren soll.Einen Bruder habe ich nicht.Ich weis nicht genau wie das ist einen zu verlieren.

Beende hiermit diesen Beitrag.
__________________

First I start wit' my wicked lyrics - stored in it.
Any minute I'll score.
When yah hear my sound err'thin' gets ignored an' the thievery in that store is like just stopped for one minute,
can it happen that you lose control when you hear it?
Drug addict, murdermadic an' the medicin
gotta hold on for one mo'fuckin' minute let my voice step in.
L1QuoR
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Old 09.11.2005, 12:12   #8
Arti!
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Originally Posted by Fragenmann
Es ist wirklich sehr beeindruckend wie ernst die USER diesen Thread nehmen

REST IN PACE

Andre
Projekt-Tim? (Falls es nicht so ist korrigier mich bitte PIMP)
Korrektur:
Rest in Peace. nicht Pace (es sei den es soll so)

Andre war mein Bruder, wie der Von >Pimp< hieß weiß ich nicht.
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Old 09.11.2005, 12:14   #9
>Pimp<
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mein bruder hieß Tim und war guter faker auf skipmasta Edit:Hier ist seine seite www.projekt-tim.de
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Last edited by >Pimp<; 09.11.2005 at 12:28.
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Old 09.11.2005, 12:15   #10
Fragenmann
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Oh entschuldigung... einen moment

So jetzt müsste es stimmen...back2topic

Ok ich hab verstanden ...oh nun ist es ein Dreizeiler

Ich mach hieraus noch was...

Last edited by Fragenmann; 09.11.2005 at 13:00.
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Old 09.11.2005, 12:32   #11
BUBBA
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Originally Posted by Fragenmann
Oh entschuldigung... einen moment

So jetzt müsste es stimmen...back2topic
Genau solche 2-Zeiler sollten vermieden werden.....
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Old 09.11.2005, 15:13   #12
Pate 2
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Meine Meinung gegenüber dir Bubba war sehr schwankend, aber dieser Thread und vor allem dein post haben mich zu tiefst beeindruckt.

Der Tod. Ich kann es nur knapp sagen. Ich habe keine Angst, ich habe auch keine Angst davor, dass ich dann einfach verschwinde, nicht mehr existiere. Es ist ein Teil des lebens und früher oder später ist es nun mal vorbei. Mir ist klar, dass das sehr kalt gegenüber Unfallopfer, Mordopfer, todkranken Menschen klingt und falls jemand diese Aussage verletzt, so entschuldige ich mich bei ihm für meine vielleicht etwas zu direkte Meinungsäußerung. Jedoch schäme ich mich etwas wegen meine harten Aussagen, da ich persönlich kein Erlebnis darlegen kann, außer den Tod meiner Tante.
Jedoch wenn man wie ich an Depressionen leidet (gelitten hat), dann denkt man öfters über den Tod nach und mich regt es immer noch auf, dass der Tod bei den meisten Menschen ein Tabu Thema ist.
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Old 09.11.2005, 15:18   #13
SADIC
Seelengift
 
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Ich muss sagen das ich noch keine "Erfahrung" mit dem Tod habe. Meine Urgroßmutter ist gestorben, aber ich wurde nicht auf die Beerdigung mitgenommen. Über das Tehma Tod am eigenen Leib habe ich auch schon lange nicht mehr nachgedacht, es ist eine graue Zone und umso mehr man darüber nachdenkt, desto unverständlicher wird es. Vielleicht ändert sich das in ein paar Jahren. So lange dauert es leider nicht mehr, bis auch ich einen Menschen verliere. Mein Opa ist einer der Menschen, die ein Leben lang geraucht haben, und jetzt an ein Sauerstoffgerät gebunden sind, die Treppe im eignene Haus weder hinunter noch hinauf können und sich außerhalb des Hauses nur mit einem Elektroroller fortbewegen können. Es kann jeden Tag vorbei sein, vielleicht ist das der Grund warum ich dieses Thema meide.

Zum Schluss möchte ich den Leuten hier, die bereits jemanden verloren haben mein Beieid aussprechen.

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Old 09.11.2005, 15:27   #14
Santos
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Seit ich im Juli meinen Onkel der mir sehr nah war für immer verloren habe wurde mir klar das es kein entkommen vorm Tod gibt.
Er war 49 Jahre alt,er wurde operiert...Ich kann mich noch an das Dilemma erinern.Es war Dienstag ich ,mit meiner Mutter und Father sassen bei Tisch und assen.Aus einm klingelte das Handy vom Father und mein Couseng hatt uns die schreckens nachricht mitgeteilt.Er ist im Krankenhaus gestorben.
Mich selbst hatt es so gehockt dass ich in mein Zimmer laufte und mich auf denn boden haute.Ich konnte nicht Weinen.Mein Körper hatt starken schmerz erleidet..Ein paar Tage später hatte er seine Beerdigung.Es waren sehr viele Leute gekommen...Denn Sark habe ich gesehen,und bis jetzt erinnere ich mich an das Bild.Dannach brachten wir ihn ins Grab.Ach,es war schrecklich...
Er hatte noch nicht mal 50 Jahre...Er hatt sein ganzes leben gearbeitet nur das seine zwei Kinder Studieren können.Und sie haben es geschaft.Und er ist sehr Stolz auf sie und auch auf uns...

Wolfgang We Will Never Forget You !
R.I.P. 5.7.2005


Zu diesem kann ich einen satz von einem Track sagen: "One Day We Be all Together."
Und so wird es sein...
__________________

Last edited by Santos; 09.11.2005 at 15:48.
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Old 09.11.2005, 17:57   #15
RemoteC
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Ich habe das Glück, dass ich noch niemanden aus meiner näheren Verwandtschaft verloren habe. Aber ich denke oft nach, wie lange das noch dauern könnte: Meine Urgroßmutter ist schon fast 100 Jahre alt, meine Großeltern mütterlicher seits beide schon um die 80 und gesundheitlich eher schlecht beisammen. Ist zwar noch nicht ganz so schlimm, dass sie sich überhaupt nichtmehr bewegen könnne, aber es ist ihnen schon mal viel besser gegangen. Und meine Oma väterlicher seits ist schon 85 und besonders im letzten Jahr hat sich ihr Gesundheitszustand enorm verschlechtert. Sie hat wieder Probleme mit ihrem Herz und auch mit ihren Knochen.

Aber jetzt zum eigentlichen Thema: dem Tod!
Erst in den Sommerferien ist der Bruder eines Klassenkollegen und Freundes von mir gestorben. Er war erst 19 Jahre alt und immer nett. Ich kannte ihn nicht sehr gut, aber er war durch und durch ein guter Mensch. Als ich das erfahren habe, dachte ich zuerst ich werde verarscht, aber als ich dann den Nachruf bekommen habe, konnte ich es nicht mehr verdrängen - es war ein sehr komisches Gefühl, irgendwie schockierend. Vor allem, weil ich nie damit gerechnet habe, dass jemand schon in so jungen Jahren stirbt.

Aber ich muss zugeben, dass ich das Thema Tod verdränge. Aber ich wüsste nicht, wie ich damit umgehen würde, wenn einer meiner Geschwister sterben würde. Ich weiß es einfach nicht, weil ich zum Glück noch nicht so viel Erfahrung damit gemacht habe.


Mein herzliches Beileid an alle, die schon jemanden in Ihrem Freundes-, Familienkreis verloren haben.
Requiscat in pace!
__________________
Suzuki GS 500F
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