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Old 22.06.2009, 18:12   #1
LiveLife
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Warum es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit

.. keinen Gott gibt. Ich möchte in diesem Thread nicht alle möglichen Punkte aufzählen, warum es gerade einen Gott nicht geben kann, oder warum es ihn geben könnte (wobei ich mich eindeutig darauf beziehe, Gott als eine wahrhaftige Person zu konkretisieren, da von 99 % der Religionen wird er als genau das angesehen, nicht als ein Sinnbild o.ä.). Ich möchte nur ein Argument für den Atheismus aufzeigen und würde insbesondere von Gläubigen gerne erfahren, wie sie diesem Faktum gegenübertreten. Ich glaube nicht an einen Gott oder eine Religion, aber mich interessiert, wie dieser Punkt beantwortet wird.

Quelle: de.wikipedia.org

Religionen der Welt - Zugehörige

Christentum (2,1 Milliarden)
Islam (1,5 Milliarden)
Säkulare, Nichtreligiöse (1,1 Milliarden)
Hinduismus (900 Millionen)
Traditionelle chinesische Religionen (394 Millionen)
Buddhismus (376 Millionen)
Nichtafrikanische indigene Religionen (300 Millionen)
Traditionell Afrikanische Religionen (100 Millionen)
Sikhismus (23 Millionen)
Spiritismus (15 Millionen)
Judentum (14 Millionen)
Bahai (7 Millionen)
Jainismus (4,2 Millionen)
Shintoismus (4 Millionen)
Caodaismus (4 Millionen)
Zoroastrismus (2,6 Millionen)
Tenrikyō (2 Millionen)
Neopaganismus (1 Millionen)
universalistischer Unitarismus (800.000)
Rastafari (600.000)

Man sagt ungefähr, dass die Welt insgesamt 7 Milliarden Einwohner hat. Wenn man die Zahlen dieser Statistik zusammenrechnet, kommt man auf 6,8482 Milliarden, dies deckt sich also. Die restlichen Menschen, Atheisten, werden in dieser Statistik nicht aufgeführt.

Angenommen, es würde tatsächlich einen Gott geben, oder auch mehrere in einer Religion, so wäre dieser der allmächtige Vater und somit hätte diese eine Religion das goldene Los gezogen und Recht was ihre Obrigkeit angeht. Da es aber nur einen Gott geben kann, haben Schlussfolgerlich alle anderen Religionen unrecht und somit ist ihre Religion keinen Cent wert, da sie einer imaginären nicht existenten Person huldigen.

Nehmen wir an, die meistverbreitete Religion, das Christentum (2,1 Milliarden Anhänger), hätte Recht und der Gott würde existieren. In diesem Fall würden ca. 4,7482 Milliarden der Menschen (6,8482 - 2,1) falsch liegen. Das wären rund 70 % der Menschheit.

Nehmen wir nun an, dass die kleinste Religion, Rastafari (600.000 Anhänger), Recht hätte und ihr Gott wäre der richtige. In diesem Fall würden 99,99 % der gesamten Menschheit falsch liegen.

Wir sehen. Angenommen es existiert Tatsache ein Gott, liegt ein Menschheitsanteil zwischen 99,99 % bis minimal 70 % falsch und diese huldigen einer nicht existenten Person. Ziemlich schwach oder? Ohne etliche weitere Argumente nun aufzuzählen (und ich sehe Religion nicht als etwas Gutes an für die Menschen, weil es ihnen eventuell Kraft gibt. Ohne Religion wäre meiner Meinung nach jeder besser dran, geschweige davon was uns ohne Religion alles erspart bleiben würde) möchte ich wissen, was ihr davon haltet.

MfG
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