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Old 22.04.2006, 00:30   #1
Tommy Vercetti
dreaming of vice city
 
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Originally Posted by JanHH
dann heißt es auch noch, dass die kriege im namen gottes gehalten werden. sieh dir doch ammiland an. das ist auf deutsch gesagt solche arschlöcher. sie sagen, dass gott will, dass sie den irak niederbomben oder die islamistischen terroristen (die auch nur ihre religion ausführen, wenn auch auf eine etwas blutigere weise) ausrotten.
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Originally Posted by JanHH
ich reg mich hier shcon wieder auf...das ist bei mir immer so bei diesem thema...am liebsten will ich alles vernichten, was etwas gegen die deutschen sagt. ganz vorne stehen die ammis
Du solltest dich eigentlich bei den USA bedanken! Denn wenn es die USA nicht gäbe, dann wären wir jetzt entweder alle Kommunisten, oder wären in der Hitlerjugend und würden "Heil Hitler!" schreien und genauso beschissene Kriege führen. Und dann behauptest du, die USA würden im Namen Gottes kämpfen, dass ich nicht lache! Es ist das gleiche Prinzip wie damals im Kampf gegen den Kommunsimus: Damals haben die USA Länder finanziell unterstützt, damit sie nicht kommunsitisch wurden. Das nannte sich "Roll-back of Communism", zu deutsch: Eindämmung des Kommunsimus. Das gleiche geschieht zur Zeit mit den radikalen Islamisten, die eine Gefahr für das Land darstellen. Ein Beispiel: Noch bis vor kurzem haben die USA den nicht-radikalen Palästinensern Geld gezahlt, damit sie nicht zu den Radikalen wechseln. Die Palästinenser leben seit vielen Jahren in Slums und Baracken. Du musst dich in ihre Lage versetzen, diese Leute haben keinerlei Perspektive, keine Chance und wenn du in so einer Lage bist, dann denkst du nur an Rache und Gewalt. Du willst jemanden verantwortlich machen für dein dreckiges Leben. Deshalb zahlten die USA Geld an Palästinenser, um diese ruhig zu stellen. Doch vor kurzem haben die radikalen Islamisten die Wahl gewonnen und die USA haben logischerweise die Zahlungen gestoppt. Ihr Plan ist also nicht aufgegangen.
Zurück zu den Kriegen: Wie du siehst, waren es früher die Kommunisten und heute sind es die radikalen Islamisten. Ich sage nicht, dass der Krieg im Irak sinnvoll war, meiner Meinung nach ging es dabei nur um Öl, aber den Afghanistankrieg befürworte ich. Die USA verfolgen bei ihren Kriegen ihre eigenen Interessen und ganz bestimmt nicht die von Gott. Sicherlich wird das ganze angeheizt durch die radikalen Islamisten, die uns als gottlos beschimpfen und daraus einen Glaubenskrieg machen wollen, aber in erster Linie verfolgen die USA ihre eigenen Ziele und die haben es sich ganz bestimmt nicht vorgenommen den Islam auszurotten. Das ganze fing ja mit dem 11. September an und als ich damals im Fernsehen gesehen habe, wie die Menschen in Palästina und in Afghanistan auf der Straße und in den Cafés gejubelt haben, als die Türme eingestürzt sind, habe ich tiefsten Hass empfunden. Wer weiß, wenn der 11. September nicht gewesen wäre und die USA trotzdem Kriege geführt hätten, dann würde ich diese vllt auch verurteilen, aber solange es Leute gibt, die unseren Tod forden, weil wir in ihren Augen gottlos sind, halte ich zumindest zu größten Teil zu den USA. Nur weil man eine andere Religion ausübt ist das für mich kein Grund andere anzugreifen, aber genau das haben die radikalen Islamisten getan.
@JanHH: Ich hoffe, dass du deine Einstellung gegenüber den USA ein wenig zum postiven geändert hast. Ich halte zwar den Irak-Krieg für unnötig, aber zum größten Teil habe ich nichts gegen die USA und um Glauben gehts mir dabei nicht. Von mir aus können die Muslime ihren Islam ausleben, aber solange es radikale Leute gibt, die zur Vernichtung der westlichen Welt aufrufen, werde ich nicht protestieren, wenn die USA Terroristen bekämpfen.
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