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Old 01.05.2011, 14:55   #51
Sam Fisher
Weibmaster
 
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Leute, bei dem ganzen Themenkomplex USA vs. islamische Staaten, Öl, Terror, Krieg und weiß der Geier, was noch alles, geht es ausschließlich darum, Geld in Bewegung zu halten. Die ganze Weltwirtschaft kann nur funktionieren, so lange Geld bewegt wird. Der nahe und mittlere Osten hat das schon seit ewigen Zeiten kapiert, im fernen Osten hats etwas länger gedauert.

Kein Terroranschlag war je von den Initiatoren religiös motiviert, es geht ausschließlich um Geld und die damit verbundene Macht! Die Unternehmensgruppe der Saudi Arabischen Familie Bin Laden, die auf einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 5 Mrd Dollar geschätzt wird, wurde 1931 gegründet und mischt seitdem in der Weltwirtschaft mit. Was glaubt ihr, welche Firma in Saudi Arabien und großen Teilen der Golfregion die US-Miltärbasen oder US-Luftwaffenstützpunkte seit Jahrzehnten baut? Oder welches Unternehmen Al Khobar wieder aufgebaut hat, nachdem es Osama Bin Laden in die Luft gejagt hat?

Warum hat Bush jr. wenige Wochen vor dem ersten Golfkrieg einen Großteil seines Vermögens aus einem Unternehmen (Harken Energy Co.) gezogen, an dem er indirekt Anteilseigner war, und das Millionverluste erlitt, nachdem Saddam Hussein in Kuwait einmarschiert ist?

Bush sr. hat sich mindestens 1998 und 2000 je ein Mal mit Familienmitgliedern der Bin Ladens getroffen, das ist unzweifelhaft belegt. Worum ging es da?

Natürlich ist es Blödsinn, 9/11 als Fake zu bezeichnen. Aber ich glaube nicht, dass niemand in den US-Geheimdienst- oder Regierungsebenen vorher davon wusste.

Das, was da seit sehr langer Zeit im Hintergrund gezogen wird, sind nicht irgendwelche Fäden, sodern eher mächtig dicke Seile! Nur denke ich, so langsam wird es komplizierter. Seit dem sogenannten Fall des eisernen Vorhangs wollen immer mehr im elitären Millionärsclub mitspielen. Die Russen sind schon über das Foyer hinaus und sitzen fast im Salon. Naja, eigentlich sind sie schon fest drin. Und die Chinesen werden sicher auch von Probe- zu Vollmitgliedern, denn sonst treten sie ruckzuck die Tür ein.

Europa zieht derzeit den Kürzesten. So lang Europa zwischen unterschiedlichen Interessen lag, konnte man sich in der Vermittlerrolle ausruhen, aber das ist vorbei. Bei den weltwirtschaftlichen Weichenstellungen, die jetzt sehr kurzfristig anstehen, muss Europa schwer auf Zack sein, sonst gehts dahin. Nur ein Beispiel: Stromerzeugung in den afrikanischen Wüsten! Wenn wir das verpennen, haben wir in der Weltwirtschaft ganz schnell die rote Laterne.

Und noch zum Topic an sich:

Zur Wirtschaft betreff USA hab ich erstmal genug ausgeführt, denke ich. Die Amerikaner als Volk sind sicher keine schlechten Menschen. Für das, was ihre Vorfahren vor über 200 Jahren angestellt haben, können die Meisten heute nichts. Im heutigen Informations- und Medienzeitalter wäre dies so auch nicht mehr möglich.

Und nur weil ihre Filme und ihre Musik in großen Teilen der Welt bekannt sind, sind sie noch lang nicht weltoffen. Bei weitem nicht. Die meisten Araber sind weltoffener als die US-Amerikaner im Allgemeinen.

Es gibt leider zu viele US-Amerikaner die glauben, sie wären allein auf der Welt. In den Schulen wird vorsätzlich weltfremd unterrichtet, der Unterricht orientiert sich viel zu sehr an amerikanischen Interessen. Ich denke die Tatsache, dass etwa 70% der Amerikaner lebenslang ihr Heimatland nicht verlassen, sagt einiges darüber.

Meine persönlichen Erfahrungen sind fast ausschließlich positiv. Ich habs hier schon öfter erwähnt: ich bin im amerikanischen Sektor im Westteil Berlins geboren und aufgewachsen. In meiner unmittelbaren Nachbarschaft lebten amerikanische Familien, ich bin mit deutschen und amerikanischen Kindern aufgewachsen, und kann nichts schlechtes über letztere berichten. Aber die sind ja auch nicht weltfremd.
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