GTAinside.com Foren

GTAinside.com Foren (http://forum.gtainside.com/index.php)
-   Dichter & Denker (http://forum.gtainside.com/forumdisplay.php?f=90)
-   -   Wer seid ihr? (http://forum.gtainside.com/showthread.php?t=22563)

Toni Cipriani 19.04.2006 17:58

Wer seid ihr?
 
Versucht zu beschreiben, was ihr seid. Geht in euch. Niemand will wirklich wissen, wie groß ihr seid, wie lange ihr schon auf dem Planeten Erde lebt oder was ihr später mal machen wollt. Werdet philosophisch! Findet die wahre Person in euch, nicht die aus Fleisch und Knochen.

Don Künzello 19.04.2006 18:36

Mein Ich

Bis vor 1, 2 Jahren wollte ich nie etwas von Regeln hören. Ich hatte ständig Probleme, war immer der Rebell. Irgendwann stellte ich fest das es so nicht weitergehen konnte. Ich musste mich einfach an bestimmte Regeln und gesetzte halten, sonst geht es nicht vorran. insgesamt wurde ich dadurch viel offener, ich erzählte mehr über mein Leben, wurde besser in der Schule. Desweitern wurde ich von meinen Mitmenschen mehr akzeptiert als vorher.

Alles in allem bin ich ein neuer Mensch geworden.
Wenn ich mich beschreiben müsste würde ich sagen ich bin ein lustiger Zeitgenosse der immer mal wieder für einen Spaß zu haben ist, aber auch durchaus die Sachen ernst nehmen kann und auch über Probleme diskutieren kann.
Bei Streitigkeiten hatte ich früher die Angewohnheit mich immer einzumischen und mich als Rechthaber darzustellen. Auch das hat sich geändert. Ich gehe dem Stret offen entgegen ohne großes Vorurteil und versuche das Wohl beste aus der Situation und dem danachzu machen.

So, das war jetzt ein kleiner Einblick in meine Leben und ich, und wie ich damit fertig werde.


MfG

Don Künzello

SADIC 19.04.2006 18:43

Wer ich bin?
Ich bin der Forenarsch.
Was ich hier mache?
Ich sorge dafür das ich der Einzige bleibe.

Ne, mal im Ernst. Ich bin eine von den Personen, die beim Psychater warscheinlich als psyschich instabil betitelt werden. (NEIN, kein scherz)
Was gibts noch besonderes? ich bin sehr launenhaft und trete damit des öfterem jemanden auf die Füße. Ich bin stur, mache sinnloses Zeug und hab auch noch Spaß dran.
WIe auch immer. Wer will kan ja mal versuchen mich zu beschreiben. Bei 100 Personen kommt auf Garantie bei jedem was anderes raus.

PS: Ach ja, stinkend faul hab ich vergessen.

Jan 19.04.2006 18:50

Ich zitiere mal einen älteren Text von mir, den einige User gewiss schon kennen und der relativ gut zur genannten Thematik passt.

Quote:

Was für ein Mensch bist du, wenn es dir leicht fällt, dich selbst zu beschreiben? Ein besonders weiser Mensch? Oder doch nur derartig einfältig, dass eine Beschreibung besonders simpel ausfällt? Mir fällt es jedenfalls nicht leicht, treffende Worte über MICH selbst zu finden. Eine Aufzählung meiner Beschäftigungen zu verfassen würde MICH nicht wiedergeben. Vielleicht zu einem geringen Teil, aber Einblick in meine Persönlichkeit erlangt man so wohl nicht. Doch ist dies in unserer Gesellschaft überhaupt von Bedeutung? Ist nicht gerade die Person beliebt und erfolgreich, die sich zum leblosen Teil der Masse macht und die Rolle als "Person" gänzlich aufgibt? Der häufig verwendete Begriff der "Menschlichkeit" wird zur leeren Hülse, wenn wir aufhören Menschen zu sein. Ich schweife vom Thema ab. Über MICH wollte ich doch schreiben. Doch wer ist das? Meine Gedanken, mein Körper oder meine Rolle in der Gesellschaft? Scheinbar ist es mir nicht möglich MICH zu beschreiben ohne meine Umwelt zu erkunden und zu verstehen. Mehr als 2000 Jahre nach Christi existiere ich als Produkt aus Evolution und Gesellschaft (wobei die Gesellschaft auch nur eine Folge der Evolution ist, aber das würde die Illusion des Produkts zerstören) auf dem blauen Planeten genannt Erde. Wer oder was ist also dieses MICH, das ich beschreiben möchte? Vielleicht das, was die Gesellschaft daraus macht. Dann bin ich Schüler und zudem freier Journalist. Außerdem bin ich ein Mann, sagt die Biologie, ein Deutscher, glaube ich meinem Ausweis.

Na toll, dieses MICH lässt sich kategorisieren. Wie viele Kategorien muss man wohl erwähnen, um ausreichend informiert zu sein? Ihr wisst nun über MICH, dass ich männlich bin, die deutsche Staatsbürgerschaft besitze, zur Schule gehe und nebenher journalistischen Tätigkeiten nachgehe. Was wisst ihr also? Fast nichts. Eventuell sind es also Charaktereigenschaften, die MICH ausmachen. Bin ich ehrlich, witzig, tolerant und aufgeschlossen, oder vielleicht verlogen, humorlos, intolerant und konservativ? Moment, versuche ich nicht erneut in Kategorien zu denken? Wir können nicht beschreiben, ohne zu kategorisieren und zu simplifizieren. Es scheint als hätte unser Geist eine Wahrnehmungsschwäche, doch die passende Brille gibt es nicht. Wir sehen kein Bild, wir sehen Umrisse. Und bereits das ist eine Kunst. Denn wer Umrisse sieht, hat eventuell auch bereits eine Vorstellung des Ganzen. Wer nicht mal Umrisse erkennt, der sieht nur die Leere. Kategorien helfen uns also Umrisse zu sehen und zu deuten. Jedoch sind Deutungen rein subjektiv. Beschreibe ich MICH also, so greife ich entweder auf feste und unmissverständliche Begrifflichkeiten (sofern dies möglich ist) der Gesellschaft zurück, oder ich werfe ein rein subjektives Bild auf MICH. Beides ist nicht gerade befriedigend. Während das eine seiner Abhängigkeit von einer maroden und kranken Gesellschaft nicht entsagen kann, bietet das andere keinerlei Sicherheit oder inhaltlichen Anhaltspunkt.

Alle Versuche, MICH zu beschreiben, sind gescheitert. Wählen wir also einen neuen Ansatz. Was wäre anders, würde es MICH nicht geben? Was habe ich verändert und bewirkt? Wie wirkt sich meine Persönlichkeit auf die Welt aus? Durch die Kunst kann der Mensch die Welt verändern. Plötzlich steht nicht eine übergeordnete absolute Realität selbst, sondern bloß die Reflektion einer Realität (des Künstlers) im Mittelpunkt. Das Leben geht in eine andere Richtung. In kleinem Maße hat das Lesen dieses Textes über MICH euer Leben verändert. Wisst ihr nun etwas über MICH? Könnt ihr die Umrisse deuten? Falls nicht, so konnte ich immerhin Verwirrung stiften. Und selbst dann wisst ihr mehr, als euch bewusst ist. (09.02.2005)

Stefan 19.04.2006 22:41

Scheißtext.

Pate 2 20.04.2006 00:23

Ja, auch mich würde ich als abnormalen Jugendlichen bezeichnen. Mein bester Freund ist die Einsamkeit, ich fühle mich wohl, wenn ich nur mich habe. Andere Jugendliche gehen auf Partys, kippen sich zu. Ich sitze Daheim, gucke einen Film und bin glücklich. Andere Jugendliche ziehen durch die Häuser. Ich geh alleine zum Kühlschrank und bin glücklich. Freunde ? Freunde habe ich genug (habe zumindest keine Feinde) und irgendwie mögen sie mich auch, doch warum kann ich mir nicht erklären.
Vielleicht lebe ich einfach in der falschen Zeit, ja, ich verabscheue die Gegenwart, die Vergangenheit mag ich, sie fasziniert mich mit all ihren Ecken und Kanten. Doch das Jetzt ist einfach eine Tortur für meine Persönlichkeit. Jeden Tag fresse ich mehr Frust in mich rein. Warum ist es so wie es ist ? Warum kann ich nichts ändern, selbst wenn ich es versuche ?

Insgesamt gesehen bin ich oft eine einzige Depression, welche versucht sich krampfhaft am Felsvorsprung festzuklammern, damit sie nicht in ein tiefes Loch fällt.

GTA-Mädel 02.05.2006 17:27

Wer bin ich?
also:

Ich würde mich selbst als eingebildete Tusse bezeichnen (ohne scheiß) :D ! Ich muss das Leittier in einer Gruppe sein, ich muss einfach immer im Mittelpunkt stehen :) Ich brauche meine Mädels. Außerdem bin ich eine von denen die lieber shoppen geht, vorm Computer sitzt und Freunde trifft als nur ein bisschen im Haushalt zu helfen. Doch wenn es ein echtes Problem in meiner Clique gibt, bin ich für alle da. Ja, für ne Freundin bin ich schon mal 8km mit dem Fahrrad gefahren, im Regen! Doch wenn mich nur die kleinste Kleinigkeit ankotzt sag ich meine Meinung! Und ich bin dazu noch stur, so n richtiger Dickkopf, wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, ziehe ich das durch!

King-Z 03.05.2006 18:18

Ich würde mich selber als einen sich auf's 18te Lebensjahr freuhender, in den 30er Jahren lebenden Jugendlichen bezeichnen. Ich gehe dummerweise auf eine falsche Schule -die richtige wäre die gewesen die ich wollt, aber nein...- und bin froh, wenn ich einfach nur @home bin, und wenn's geht allein, natürlichmeine ich mit alleine mit meinen paar Leuten die ich desöfteren um mich habe, allerings iwe ich sagte, lebe ich in den 30ern und entsprechend benehme ich mich. Außerdem lebe ich vor mich hin, denke nicht daran was Morgen ist und bin gerne vollkommen allein mit meinem PC und meinem Fernseher. Höchstens am Freitag und am Samstag eventuell sogar noch am Sonntag habe ich nichts dagegen mal wegzugehen o.Ä. aber in der Woche bin und bleibe ich ein in den 30ern Lebender Jugendlicher.Achja: Ich gehe auch ab -und an in der Woche nach draussen, aber dann Only @Night. Am Tage gibt es nichts, was mir in irgendeiner Weise irgendetwas bringt.Mir wurde schon öfters von Freunden gesagt, dass ich sie nicht mehr alle hätte, weil ich Nachts nach draussen gehe und sonst nur am Wochenende. Aber najaj jetzt wisst Ihr wer ich bin.

Showbiz 03.05.2006 20:01

Ein Träumer und Wachrüttler, müder Denker, verlorener Wegweiser, beliebter Aussenseiter, weicher Stahl, durstiger Hip-Hop - Hörer.

Toni: Das sagt viel mehr als manch andere Texte hier.

Ich fühl mich geschmeichelt. Danke.
Quote:

Originally Posted by Pate 2
Ja, auch mich würde ich als abnormalen Jugendlichen bezeichnen. Mein bester Freund ist die Einsamkeit, ich fühle mich wohl, wenn ich nur mich habe. Andere Jugendliche gehen auf Partys, kippen sich zu. Ich sitze Daheim, gucke einen Film und bin glücklich. Andere Jugendliche ziehen durch die Häuser. Ich geh alleine zum Kühlschrank und bin glücklich. Freunde ? Freunde habe ich genug (habe zumindest keine Feinde) und irgendwie mögen sie mich auch, doch warum kann ich mir nicht erklären.
Vielleicht lebe ich einfach in der falschen Zeit, ja, ich verabscheue die Gegenwart, die Vergangenheit mag ich, sie fasziniert mich mit all ihren Ecken und Kanten. Doch das Jetzt ist einfach eine Tortur für meine Persönlichkeit. Jeden Tag fresse ich mehr Frust in mich rein. Warum ist es so wie es ist ? Warum kann ich nichts ändern, selbst wenn ich es versuche ?

Insgesamt gesehen bin ich oft eine einzige Depression, welche versucht sich krampfhaft am Felsvorsprung festzuklammern, damit sie nicht in ein tiefes Loch fällt.

Ich hoffe ich verstehe deine Ansicht richtig:
Das wahre Glück ist eine Depression? Äusserst interessant...wirklich.

tobi5000 03.05.2006 20:16

tja wer bin ich, ich weis es nicht(kleiner spass)

also ich bin ein sehr frölicher mensch ich lachen jeden tag ,das fängt andere menschen an zu nerven, ich habe fast nie schlechte laune aber ich ärgere gern ,also egal welche ich ärgere gern lehrer oder schüler oder einfach die eltern ,wen ich das nicht tue werde ich immer unfrölicher bis ich wütend werde und dan finde ich ein opfer ,ich ärgere gerne mit kollegen einfach omas oder so ,mir ist es egal was mit ihnen passirt aber eigendlich bin ich ein frölicher mensch nur ich mache gerne mit anderen menschen chertze und verarsche sie, das brauch ich einfach asonsten kan man es gut mit mir ausshalten ich habe sehr viele freunde und die machen mit :rolleyes:

MSAB 03.05.2006 20:27

Mir geht es so ähnlich wie Pate2.
Die Gegenwart gefällt mir nicht. Viel lieber würd ich in der Vergangenheit leben, oder gar in der Zukunft, obwohl ich nicht weiß, was mich da erwarten würde.
Vieles war damals anders, kein Gruppenzwang oder Alkohol, man war wie man war und galt nicht gleich als Aussenseiter wenn man nicht so war wie die anderen.
Ja, es gab da andere Probleme, die aber nichts im Vergleich zu den häutigen sind. Aber ich soll ja was über mich erzählen.
Nun, ich zieh nicht so wie andere Lete um die Häuser, betrinke mich auf Parties oder schwänze die Schule (na gut, das tun die anderen in meinem Umfeld auf nicht), sondern bin viel lieber allein. Was ich dann mache ist das, was mir Spaß macht und nicht das, was die anderen wollen, oder um "cool" zu sein.
Trotzdem hab auch ich Freunde, was aber nicht an meinem Taten oder am meinem Aussehen liegt, sondern so denke ich vielmehr an meinem Charakter. Ruhig gelassen und eigentlich nie im Vordergrund. Daran erkennt man wahre Freunde. (Einige kenn ich schon 95% meines Lebens) Leider gibt es auch viele Vorurteile gegen mich auf Grund meiner Art und Weiße, die ich jetzt lieber nicht Außweiten möchte. Es sind wie gesagt nur Vorurteile.
Ansonsten hab ich das Gefühl nie wirklich mitten im Leben zu sein, sondern immer ein bischen Abseitz der Straße, und alles von aussen zu beobachten. Ich denke viel über Gott und die Welt nach, über den Sinn des Lebens und über die Physik. Dabei stürtzt man sich leicht in Depressionen, aber diese regen zum nachdenken an, und bringt so einige Vorteile mitsich.

Komischerweiße, verhalte ich mich im Internet ganz anders, warum kann ich mir auch noch nicht erklären.


//Edit: Jetzt, wo ich das geschrieben hab, wurd ich auch schon wieder Depressiv und musste über mich und mein Leben nachdenken.

Chezy 05.05.2006 19:32

ach ja wer oder besser was bin ich... vielleicht eine wandelnde depression???
ich werde es mal so machen wie AMD und einen, sozusagen, "lebenslauf" anfertigen.

Ach ja, wie doch die Zeit so vergeht... wenn ich gerade zurückblicke auf meine früheren Lebensjahre, kann ich mich nicht zwischen Lachen und Wut entscheiden. Lachen, weil das sehr peinlich war, Wut wegen der Tatsache, das ich das war.

Geburt - Kindergartenanfang: Der Anfang vom Ende?

Eigentlich begann alles schreckliche damit, dass ich meinen Schnuller mit 2 Jahren ins Klo fallen ließ. Da ging das Theater loß. Ich hab gebrüllt wie am Spieß bis mir meine Mutter einen neuen gekauft hat. Seit diesem Zeitpunkt dachte ich, dass man alles durch weinen, heulen, plärren, kreischen und mitleidserregen bekommt. In den ersten Jahren meines Lebens ist sonst aber nichts mehr bedeutendes.

Kindergarten - Zweite Klasse: Ich wäre gerne dümmer gewesen

In meiner Kindergartenzeit war ich "sehr klug" (Zitat meiner Erzieherin), konnte "gut mit Anderen umgehen" und war "sehr ruhig". Wenn ihr die nächsten Zeilen ließt, werdet ihr wahrscheinlich lachen, aber es ist echt so passiert. Ich nahm mir aufs Klo immer ein Buch mit. Früher waren dass Bilderbücher mit Text. So langsam fing ich an, die Buchstaben zu verstehen, konnte Autonummern zuordnen und schließlich lernte ich während einem erfolgreichen Stuhlgangs das Lesen. Das ist auch der Grund warum ich den anderen Kindern in der ersten Klasse immer den anderen was vorlesen durfte, am schnellsten fertig war, die besten Noten hatte und schließlich die erste überspringen konnte. Ich machte mir nicht viele Gedanken drüber, was gibts schon zu verlieren? Doch wenn ich jetzt so meine Zukunft sehe, hätte ich lieber nie übersprungen. Sicher, die neue Klasse brachte neue Freunde, aber auch Verluste. So verlor ich einen meiner besten Kumpels. Und es gab noch einen weiteren, großen Nachteil. Aber dazu später.

8. Lebensjahr: Pokémon - Komm schnapp sie dir!

Dann, als ich das junge Alter von 8 erreichte, kam mein Kumpel zu mir her und sagte: "Hey, heute ist die Erstausstrahlung von Pokémon! Die musst du dir ansehn!" Seit dem Zeitpunkt war ich standfester Pokémon-Fan. Zu dem Zeitpunkt hatte ich wenig Freunde, nur die Pokémon, sie waren meine "echten" Freunde. Ich kann mich noch an den Tag erinnern, wo der Bürgermeister in einer Folge sein Bisasam ausgesetzt hat, und das Bisasam so jämmerlich geschrien hat. Und ich hab geheult vor Schmerz, dass ich mit diesem Pokémon empfand. (Manche werden mich für nen Waschlappen halten). Außerdem gab ich meinen Klavierunterricht aif und fing mit Schlagzeugspielen an.

10. Lebensjahr: Anime - Freak?

Mein 10. Lebensjahr fing damit an, dass ich mich nicht nur mehr für Pokémon interressierte, sondern auch für andere "Animes", wie man sie so schön nennt. Das ist heute übrigens immernoch der Fall. Außerdem war ich inzwischen auf dem Gymnasium in der 5ten Klasse. Mit meinen Klassenkameraden verstand ich mich damals noch blendend, das sollte sich aber bald ändern.

11. Lebensjahr: Scheiße ohne Ende

Und dann, im 11. Lebensjahr (meines Erachtns nach bis jetzt das Schlimmste) ging es richtig los. Ein Vollarsch, mit dem ich immernoch Spinnefeind bin, fing auf einmal an, mich vor der ganzen Klasse fertigzumachen. Dann fiel mir die Sache mit dem Schnuller ein. Also fing ich an, loßzuheulen, wenn ich keinen Ausweg mehr wusste. Wegen jeder Kleinigkeit. Und meine Klassenlehrerin verstand mich nicht. Sie wusste nicht, auß welcher Sicht sie das betrachten sollte. Wehren konnte ich mich nicht, weder mit Worten noch mit Gewalt. Meine Mutter erzählte das meinem Hausarzt. Er gab uns eine Bescheinigung für ein sogenanntes "Autogenes Training", in dem ich lernen sollte, mich zu wehren. In dieser Zeit aß ich auch sehr viel, und ich bereue es immer noch!
Außerdem ging es mit 11 Animetechnisch richtig loß. Yu-Gi-Oh entstand und ich war sofort ein Freak. Ich glaub ich bin immer noch einer.
Am Schluss der 6. Klasse entschied ich mich, sie zu wiederhlen. Freiwillig. Ich hielt es einfach nicht mehr mit diesen Pennern aus meiner alten Klasse aus.

12. Lebensjahr: Warum nur?

In meinem 12. Lebensjahr kam dann der Grund, warum ich heute so umbeliebt bei den Mädchen bin. Ich hatte mein "Wenn-du-heulst-wird-alles-besser-Image" noch nicht ganz von mir abgeschüttelt. So wurde ich vor allem bei den Mädchen als Kleinkind und Schwächling eingestuft, und sie denken, dass ich das selbe Image immer noch heute besitze, obwohl ich mich geändert habe. Aber dazu nachher. Außerdem gings jetzt richtig loß mit dem Yu-Gi-Oh! Boom. Ich gab monatlich bis zu 50 € für diese Karten aus. Meine Eltern dachten, ich wäre verrückt, aber dann sahen sie, dass meine Außgaben im Vegleich zu den anderen noch garnichts waren. Diese Karten waren auch ein Grund, dass man mich als Kleinkind einschätzte.

13. Lebensjahr: Ein neuer Anfang

Ich war inzwischen ein Siebtklässler und mitten in der Pubertät. Alle meine Kumpels hatten eine Freundin, bloß ich nicht. Dazu kommen wir aber auch später. Ich habe in diesem Jahr das Tolle am Wrestling und am Tischtennis entdeckt. In diesem Lebensjahr war auch mein Schullandheim. Da ich wieder mit den Leuten zusammen war, die auch meine Kindergartenzeit begleitet haben, gabs keine Probleme. Aber in dieser Zeit hab ich mich mit ihnen wieder richtig gut angefreundet. Ich entdeckte auch meine Vorliebe zuim Metal.

14. Lebensjahr: Jetzt gehts los!!!

Es fing damit an, dass ich mich hoffnungslos in ein Mädchen verliebte. Glücklicherweiße kannte einer meiner Kumpels dieses Mädchen sehr gut. Aber er trichterte mir ein, dass ich selber was für mich machen muss um sie zu bekommen. Also fing ich an, mehr Sport zu treiben. Außerdem kam ich zu meinen Kumpels mit dem Vorschlag, eine Band zu gründen. Und es geht bestens. Wir brauchen aber noch ein paar Leute. Genau aus diesem Grund übe ich mehr Schlagzeug. Wenn man mich früher noch zum Üben zwingen musste, muss man mich heute zum Aufhören zwingen. Ohne Witz. Aber weiter mit meiner Romanze (grins): Ich machte was an mir, aber alle Versuche, das Mädchen zu bekommen, scheitern. So wurde ich für ungefähr einen Monat depressiv. Das Selbe passierte mir nochmal. Aber alles ist jetzt vorbei. Es gibt nur noch ein Problem. Das mit dem Mobben geht wieder los. Diesmal wehr ich mich natürlich und es ist nicht mehr so extrem, aber trotzdem würde ich viel lieber freundlich mit ihnen auskommen. Das einzige, was ich brauche, ist ein kleiner Erfolg, nur ein kleiner, damit sie sehn, dass der Klassendepp auch mal was auf die Reihe gebracht hat. Darum auch die Band.

So, Ich denke, ihr wisst jetzt über mich Bescheid. Ich bin sehr gespannt auf die Zukunft, und hoffe, dass sie sich bessert.

Gebe ab an meine Nachredner

Chezy

Toni Cipriani 09.05.2006 13:41

Wenn mir nur damals schon klar geworden wäre, welche Gedankengänge diese drei Buchstaben auslösen können. Ich. Nichts anderes als erste Person Singular, bei genauerem Betrachten merkt man schnell, dass das nicht alles gewesen sein kann und soviel ich auch darüber schreibe, mir wird der Sinn nicht schärfer.

Wie oft stand ich schon vor meiner totalen Reflexion und sah den Kerl vor mir stehen und konnte nicht sagen, wer er ist. Auch kann ich mich mit ihm nicht anfreunden, denn er sagt kaum etwas, sodass ich wenigstens einen Anhaltspunkt haben könnte. Mir gefällt sein Kleidungsstil und sein typisch männlicher Körperbau mit den kantigen Gesichtszügen und seine nicht zu verachtende Körpergröße von einem Meter und fünfundachtzig Zentimetern. Er trägt ausschließlich einfarbiges Schwarz von Kopf bis Fuß.

Mehr kann ich nicht sagen, und doch gehört er zu mir und rennt mir Tag und Nacht hinterher. Wie es im Innersten des Menschen aussieht, müsste ich eigentlich genau sagen können, doch auch hier: Fehlanzeige. Denn selbiger ist der Auffassung, dass man sich selbst am wenigsten kennt. Wer bin ich also dann, wenn nicht der, der tagtäglich seiner Berufung nachgeht und jeden Tag dieselben müden Rituale pflegt und dabei Zeit und Raum von sich abwirft, im Glauben das Leben ginge weiter?

Ich berge so viele Geheimnisse und Weisheiten, Gedanken und Erfolgserlebnisse sowie Enttäuschungen, Ideen und Qualen, die sich meist an meinem eigenen Versagen ergötzen, mich zertrampeln und zerrütten und doch an mir, gar wie kein anderer, hängen, wie der Ozean Fische birgt. Vor allem diese Qualen sind es, die in mir das Leben manifestieren. Denn Qualen sowie Misserfolge sind dazu da um umgangen zu werden und treiben letztlich den Unglauben aus den Löchern, welcher bekanntlich der erste Schritt zur Weisheit ist.

Ich hasse Menschen, die es aufgrund meiner Einschätzung nicht verdient haben, meine Luft zu atmen und nur hier sind, weil sie hier sind. Alle nutzlosen, innerlich stinkenden Triefnasen, die nichts zu tun haben, außer die Umwelt zu verpesten. Alle Windbeutel, wie Schopenhauer schon so trefflich sagte, die umherfliegen, von gar nichts eine Ahnung haben und Sklaven ihrer selbst sind. Drum nehme ich von solchen Menschen so viel Abstand, wie ich benötige bzw. kann. Und es ist mir aufgrund dessen auch klar, warum sich mein reeller Freundeskreis eine pythagoräische Beziehung nennt. Traurig bin ich darüber nicht. Im Gegenteil, man kann meiner Meinung nach nicht genug Zeit für sich selbst haben. Alles andere reicht gerade mal für zwischendurch und ich erwarte keine tiefer gehenden Konversationen, weil heutzutage ein jeder nur noch den aufgebrühten Rotz unserer Gesellschaft frisst, sein eigenes Hirn verkümmern lässt und man die eigenen Worte sowie das aufgenommene nach zirka zehn Minuten getrost die Toilette runterspülen kann.

Trotz dieser Einstellung, meiner Sicht auf die Dinge, die das Leben beeinträchtigen und meiner leicht misanthropischen Weltanschauung, kann ich doch sagen, dass ich quantitativ gesehen nicht viel mehr wert sein kann, als ihr es tut und bekenne mich somit mit großer Unübereinkunft zum Menschen.

Nice L 11.05.2006 17:02

Also ich bin ein ziemlich großer Fan von Jason Vorhees(Freitag der 13.). Ich bastele meine eigenen Kostüme und Hockeymasken(aus Fiberglass).Ich passe gut in die Rolle von Jason, da ich schon viel größer bin als die meisten meine Freunde. Ein paar Freunde meinen, dass das Sinnlos währe und nichts bringen würde aber es bringt was "Spaß" und wenn meine Ergebnisse gut geworden sind bin ich überglücklich.
Ich bin ein Mensch den man manchmal sehr,sehr leicht zufrieden stellen kann aber auch manchmal gar nicht zufrieden stellen kann. Also mal so mal so :rolleyes:. Ich hab ein großes Interesse an Horrorfilmen und daran selber Filme zu drehen. In der Schule wurde ich oft als gewalttätig eingestuft, was völliger blödsinn ist wer mich wirklich kennt weiss das. Ich habe sogar mal ein "Pädagogisches Gespräch" über mich ergehen lassen müssen wegen eines Verdachtes:confused:. Das finde ich wirklich lächerlich!!! Also ICH bin wirklich ganz und gar nicht GEWALTTÄTIG!!!!0
Wie ich sonst noch so bin? Naja, komponiere gerne meine eigenen Songs, helfe meinem Bruder beim Schreiben von Songs. Mein Bruder möchte mal ins Rap-business einsteigen (Americanischer Rap). Ausserdem was ich liebend gerne mache "Feiern!":bier: (das tut doch wohl fast jeder gern). Wenn ich nicht so gut drauf bin, verzieh ich mich mit meiner Gitarre in die Scheune.
Ich bin sehr hilfsbereit. Ich habe schon vielen meiner Freunde aus der Patsche geholfen sei es denn Beziehungsstress oder auch Finanzielles. Einem guten Freund habe ich sogar mal seine Schulden abbezahlt dafür haben wollte ich aber nichts. Einen Großteil meines Freundekreises habe ich mit viel Mühe zusammen gehalten(ist kein selbstlob). Hab sogar meine ehemalige Band vor dem Zusammenbruch bewahrt obwohl ich wirklich,wirklich sauer auf sie war.
Mir wird auch manchmal vorgeworfen, dass ich rechtsradikal währe :mad: nur weil ich böhse onkelz höre. Ich bin kein bisschen rechtsradikal hab sogar viele ausländische Freunde, 12 oder so sind sogar Afroamerikaner, gegen die in der rechtsradikalen Branche ja sehr viel Hohn ausgeübt wird. Wenn ich rechtsradikal währe würde ich Dave Chapelle nicht gucken oder manchmal Songs von DMX, Nitorious B.I.G., 50ct. und P.Diddy hören. Ich bin an meiner ganzen Schule bekannt, größtenteils wurde ich durch meine "Jackass" aktionen an der Schule bekannt z.B mit Gasmaske vom Stromhausdach in einen Busch springen. Jeder an der Schule kennt mich das sind ungefähr
1.800 Leute sogar fast die ganze Stadt kennt mich:D!
Naja das währ so ziemlich alles!

RydersBabe 16.05.2006 20:36

Wer bin ich?
Wenn man einen mix aus Punkrockbraut, HipHopperin, Illegale Bitch und Faulpelz hat, dann hat man mich...
Vor weniger als 2 Jahren, hätte ich mir nochnichtmal träumen lassen, was aus mir mal wird.
Außerdem fühle ich mich vom Sternenhimmel magisch angezogen.
Friedhöfe bei Nacht mit Schnee bedeckt, finde ich wunderschön.
Richtig traurig kann ich eigentlich nie werden, da es mein Körper nicht zulässt.
...
Und manchmal denke ich sogar drüber nach mich umzubringen...
Meine Internetsucht macht aus mir keinen besseren Mensch :rolleyes:


All times are GMT +1. The time now is 01:09.

Powered by vBulletin® Version 3.7.3
Copyright ©2000 - 2019, Jelsoft Enterprises Ltd.