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-   -   Warum es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (http://forum.gtainside.com/showthread.php?t=37920)

LiveLife 22.06.2009 18:12

Warum es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
 
.. keinen Gott gibt. Ich möchte in diesem Thread nicht alle möglichen Punkte aufzählen, warum es gerade einen Gott nicht geben kann, oder warum es ihn geben könnte (wobei ich mich eindeutig darauf beziehe, Gott als eine wahrhaftige Person zu konkretisieren, da von 99 % der Religionen wird er als genau das angesehen, nicht als ein Sinnbild o.ä.). Ich möchte nur ein Argument für den Atheismus aufzeigen und würde insbesondere von Gläubigen gerne erfahren, wie sie diesem Faktum gegenübertreten. Ich glaube nicht an einen Gott oder eine Religion, aber mich interessiert, wie dieser Punkt beantwortet wird.

Quelle: de.wikipedia.org

Religionen der Welt - Zugehörige

Christentum (2,1 Milliarden)
Islam (1,5 Milliarden)
Säkulare, Nichtreligiöse (1,1 Milliarden)
Hinduismus (900 Millionen)
Traditionelle chinesische Religionen (394 Millionen)
Buddhismus (376 Millionen)
Nichtafrikanische indigene Religionen (300 Millionen)
Traditionell Afrikanische Religionen (100 Millionen)
Sikhismus (23 Millionen)
Spiritismus (15 Millionen)
Judentum (14 Millionen)
Bahai (7 Millionen)
Jainismus (4,2 Millionen)
Shintoismus (4 Millionen)
Caodaismus (4 Millionen)
Zoroastrismus (2,6 Millionen)
Tenrikyō (2 Millionen)
Neopaganismus (1 Millionen)
universalistischer Unitarismus (800.000)
Rastafari (600.000)

Man sagt ungefähr, dass die Welt insgesamt 7 Milliarden Einwohner hat. Wenn man die Zahlen dieser Statistik zusammenrechnet, kommt man auf 6,8482 Milliarden, dies deckt sich also. Die restlichen Menschen, Atheisten, werden in dieser Statistik nicht aufgeführt.

Angenommen, es würde tatsächlich einen Gott geben, oder auch mehrere in einer Religion, so wäre dieser der allmächtige Vater und somit hätte diese eine Religion das goldene Los gezogen und Recht was ihre Obrigkeit angeht. Da es aber nur einen Gott geben kann, haben Schlussfolgerlich alle anderen Religionen unrecht und somit ist ihre Religion keinen Cent wert, da sie einer imaginären nicht existenten Person huldigen.

Nehmen wir an, die meistverbreitete Religion, das Christentum (2,1 Milliarden Anhänger), hätte Recht und der Gott würde existieren. In diesem Fall würden ca. 4,7482 Milliarden der Menschen (6,8482 - 2,1) falsch liegen. Das wären rund 70 % der Menschheit.

Nehmen wir nun an, dass die kleinste Religion, Rastafari (600.000 Anhänger), Recht hätte und ihr Gott wäre der richtige. In diesem Fall würden 99,99 % der gesamten Menschheit falsch liegen.

Wir sehen. Angenommen es existiert Tatsache ein Gott, liegt ein Menschheitsanteil zwischen 99,99 % bis minimal 70 % falsch und diese huldigen einer nicht existenten Person. Ziemlich schwach oder? Ohne etliche weitere Argumente nun aufzuzählen (und ich sehe Religion nicht als etwas Gutes an für die Menschen, weil es ihnen eventuell Kraft gibt. Ohne Religion wäre meiner Meinung nach jeder besser dran, geschweige davon was uns ohne Religion alles erspart bleiben würde) möchte ich wissen, was ihr davon haltet.

MfG

Astra 22.06.2009 19:03

.....

Puntsch 22.06.2009 19:36

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490091)
Gott wohnt in uns allen und in keinem von uns. Gott ist allgegenwärtig und nirgendwo. Hören wir ihn, so hört er uns.

Welcome to Inside Church!
Gott (ha lol), sehr widersprüchliche Rede.

Nunja, ich glaube nicht an Gott, an keinen. Und CD's "Theorie" klingt insofern logisch, da es sonst wohl eine riesige Absurdität wäre. Er hat schon Recht, das musst du ihn lassen. Oder wie organisieren die Götter sich untereinander?

Die Welt wird von Menschen beherrscht (und Politikern) und nicht von einem Gott. Es gbt doch absolut keine Anzeichen dass es einen Gott gibt, oder doch?

LiveLife 22.06.2009 19:36

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490091)
Ohne die Religionsvielfalt würde uns nichts erpart bleiben.

Kreuzzüge, Hexenverfolgung, Judenvernichtung. In der heutigen Zeit: Heilige Kriege, Ehrenmorde, Burkas (kann mir jeder erzählen was er will, das ist die Unterdrückung der Frau in Reinform).

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490091)
Deine Einstellung ist die, die die Völker gegeneinander hetzt. Wir müssen uns verstehen und respektieren und uns nicht gegenseitig vernichten.

Ich bin durch und durch Pazifist und gegen Rassismus jeder Art, und meine Einstellung ist es nicht, Völker gegeneinander zu hetzen. Ich respektiere jeden, der es verdient, respektiert zu werden. Meine Aussage war, dass ich denke, ohne Religion wäre die Menschheit besser dran, nicht Völker, hetzt euch gegenseitig zu Tode. Wenn du sagst, Religion ist Hoffnung, sage ich, Religion ist Verblendung und somit nicht nur ein Raub der eines jeden Menschen Zeit. Alles was Religion vorgibt zu schenken, habe ich auch so, kriege ich auch so.

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490091)
Und wer sagt, dass es nur einen Gott geben kann? In der griechischen Mythologie gibt es eine Unzahl an Göttern. Warum kann es keine Parallelismen geben? Das wäre durchaus möglich.

Darauf zitiere ich mich selbst.

Quote:

Originally Posted by ColdDeath (Post 490086)
Angenommen, es würde tatsächlich einen Gott geben, oder auch mehrere in einer Religion, so wäre dieser der allmächtige Vater und somit hätte diese eine Religion das goldene Los gezogen und Recht was ihre Obrigkeit angeht.

Wenn ein Christ sagt, mein Gott ist der einzige und richtige, er hat Alles und Jeden erschaffen, zur selben Zeit ein Moslem das gleiche von Allah sagt, und vorrausgesetzt es gibt wirklich einen Gott, der nur entweder der eine oder andere sein kann, hat einer von beiden Recht - der andere Nicht. Daraus folgt, es kann nur einen geben (und ich vermerke nochmals: oder eine "richtige" Religion mit mehreren Göttern). Eine derartige Doppelbelegung ist nicht möglich, auch nicht, wenn sie Gott heist.

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490091)
Du sagst, ein Gott sei nicht nur sinnbildlich. Ganz im Gegenteil: Gott kann man nicht gegenübertreten; diese Ehre gebührt keinem von uns. Für jeden ist Gott etwas anderes und jeder tritt mit ihm anders in Kontakt.

Zum einen widersprichst du dir in diesem Abschnitt selber (im Bezug auf die Bekanntschaft mit Gott), zum anderen sagen einige Religonen sehr wohl, dass man am Ende ihm gegenüber stehen kann.

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490091)
Wir selbst sind nicht fähig, die Existensfrage letztlich zu klären.

Meines Erachtens alles eine Frage der Zeit.

Astra 22.06.2009 19:38

.....

Puntsch 22.06.2009 19:39

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490100)
Bitte trenne Welt und göttliche Welt. "Dies-" und "Jenseits" praktisch.

Was willst du im Jenseits? Bist du tot?

Astra 22.06.2009 19:45

.....

LiveLife 22.06.2009 19:54

Das wiederum entspricht nicht dem, was du als Christ glaubst. Für dich gibt es nur den heiligen Vater, Christus und den heiligen Geist, wenn man es bis auf die Dreifaltigkeit aufbröseln will. Es gibt für dich keinen Allah, keinen Buddha, keinen Zeus, und wie sie alle heisen. Nur Gott. Also hat für dich, als Christ, nur das Christentum die wahre Begebenheit.

Umso weiter du in der Vergangenheit zurück gehst, desto mehr waren die verbreitet! Damals war es eben nur primitiver bzw. nicht so ausgeprägt wie heute, Stichwort Schamanen, Aberglaube usw. usf.

Astra 22.06.2009 19:55

.....

Clem_91 22.06.2009 20:01

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490108)
Ich bin aufgeklärter Protestant.

Und als Protestant hast du den Papst als Vertreter Gottes? Anscheinend bist du doch nicht richtig aufgeklärt.

// btw. verstehe ich nicht was diese Themen immer sollen. Wenn man sich den Dichter&Denker Bereich mal genau anschaut findet man haufenweise Themen die sich mit genau diesem Thema beschäftigen.
Beispiel
Dieser Thread war sogar noch auf dieser Seite, auf der nächsten gehtes weiter mit 'Glaubt ihr an Gott' etc pp.

LiveLife 22.06.2009 20:04

Das ändert deine Position leicht, aber den Punkt nicht. Der da ist, dass es für dich nach wie vor keine anderen Götter gibt. Dass du aufgeklärt bist, bedeutet nur, dass du die anderen Religionen kennst und respektierst, aber nicht, dass dadurch sämtliche Kritik an der Religion einfach so abgewaschen werden kann, in dem man sagt, alles ist gleichzeitig möglich. Das genau widerspricht dem, wofür du einstehst. Ich kann auch nicht gleichzeitig an zwei verschiedenen Orten sein. Das ist unmöglich, oder? Genauso wenig kann man sagen, das Christentum ist richtig, aber Allah und Buddah sind auch nicht falsch.

Astra 22.06.2009 20:12

.....

Clem_91 22.06.2009 20:23

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490117)
Einen evangelischen Vertreter gibt es leider nicht. Außerdem "Wir sind Papst!", wie die Bild Zeitung so differenziert formulierte.

Also fühlst du dich trotz der Tatsache das wir(ich bin auch Protestant) keinen Papst haben zu ihm hingezogen? Falls ja solltest du vielleicht konvertieren.(Ist das überhaupt das Wort für übertreten:confused:)

naja @ T: hm ... Warum versuchen Menschen etwas was anderen Halt und Kraft gibt kaputt zu machen? Ich persönlich glaube an Gott.

Astra 22.06.2009 20:25

.....

Clem_91 22.06.2009 20:32

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490120)
Ich habe nichts gegen Katholiken. Es sind auch Christen. Und außerdem fühlen sich so viele Protestanten zum Papst hingezogen.

Übrigens sind die Menschen anderer Religionen auch Menschen wie wir.

? Also ich kenne keinen Protestanten der etwas für den Papst übrig hat.

Übrigens, wo habe ich etwas geschrieben das dich dazu veranlasst zu denken, ich würde Menschen anderer Religionen nicht auch als Menschen sehen?

Astra 22.06.2009 20:34

.....

Clem_91 22.06.2009 20:38

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490122)
Das war nicht an dich gerichtet, sonder das wollte ich auch noch mal betonen.

Gegenfrage: Hast du was gegen den Papst?

Achso. Nein habe ich nicht. Ich sehe ihn nur nicht als Vertreter Gottes. Wäre ich katholisch erzogen würde ich wohl auch zu ihm beten oder was auch immer. Bin ich aber nicht, also kommt er in meinem Glauben nicht vor.

Astra 22.06.2009 20:41

.....

Leontdi 22.06.2009 20:56

Der Papst ist alles andere als ein würdiger Vertreter! Wenn man das Ganze mal mit den Augen eines Agnostikers sieht... Ich nenne nur mal seinen Hirnf!ck den er über die Verhütung vom Stapel lies in letzter Zeit. Gerade du als Protestant solltest sehen welche Vorteile deine Religion gegenüber der katholischen hat.

Astra 22.06.2009 20:57

.....

Leontdi 22.06.2009 21:02

Genau das ist doch das Problem mit dem Papst im "Allgemeinen"... er und seine Entscheidungen sind "unfehlbar"! Keiner seiner "Anhänger" darf sie in Frage stellen ohne seine eigene Religion in Frage zu stellen... ist schon komisch wenn man drüber nachdenkt...

Valkyr 22.06.2009 21:08

Ich bin überzeugter Atheist, insofern verschwende ich keine weitere Sekunde meines Lebens mit einer Diskussion ob oder ob nicht und beende meine Teilnahme an diesem Thread mit dieser Stellungnahme.

Leontdi 22.06.2009 21:29

http://www.youtube.com/watch?v=NtVt5...0E5183&index=0

Einfach mal anschauen, ist zwar "Comedy" hat aber sehr gute Denkansätze!

Ertugrul1991 22.06.2009 22:18

ich re-zitier hier mal jemanden. Mal schauen wer drauf kommt von wem das ist.
Quote:

Religion ist Morphium fürs Volk
ich selber bin Atheist, respektiere aber die religion und den glauben an einen Gott bzw an Mehrere Götter, Pflanzen, Tiere etc.
das man in seine religion zurückflüchten kann, wenn man depremiert ist o.ä. ist vermutlich einer der gründe, warum es religionen trotz aller wissenschaft noch gibt.
Wenn allerdings Religionen zu Kapitalistichen oder Terroristichen zwecken misbraucht wird sollte man dagegen angehen. Hierbei Pranger ich vorallem die Katholische Kirche und den "neu erfundennen" Islam an.

der grund für mich, warum ich Atheist bin, ist einer seits der, dass ich es nicht glauben kann das der/die Schöpfer seine "meisterwerke" so quälen kann. angefangen bei hunger bishin zu naturkatastrophen über kriege und so weiter.
was mich aber wirklich vom Atheist sein überzeugt ist die frage nach dem Erschaffer des Gottes bzw der Götter. Wer hat Gott gemacht???

und was die "richtigkeit" einer religion angeht so möchte ich ein beispiel angeben.
Quote:

Ein Käfer sieht seine umgebung als schluchten und berge, ein maulwurf als schwarzes etwas mit hindernissen im weg, ein Vogel als seine "Heimat" und als grünen punkt am Boden (wenn dieser fliegt).
Was sehen denn nun alle?
die antwort ist ein Baum.
und wer hat mit seiner beschreibung des Baumes recht?
Jeder und auch wieder keiner

-Anti- 23.06.2009 01:40

Es heißt: „Die Religion ist das Opium des Volkes“ und nicht "das Morphium".
Opium und Morphium wirken ja wohl doch noch etwas anders.
....und wer nicht weiß von wem das Zitat ist wird auch nicht mehr als vorher damit anzufangen wissen, wenn er es dann weiß.


Es gibt jedenfalls einige Dinge die ich so lächerlich (oder auch traurig) finde, dass ich darüber nicht ernsthaft diskutiere - und Religion gehört eindeutig dazu.
In diesem Sinne: -Anti- Ende

Ertugrul1991 23.06.2009 01:43

ob opium oda morphium ist im diesem sinne nicht wirklich wichtig ich habs nur geschrieben, damit man nicht schummeln kann und es bei google reinkopieren kann^^.

außerdem trägt es auch ohne wissen des "authors" einen wichtigen teil zu diesem thread bei.

Toni Cipriani 23.06.2009 09:29

Ich persönlich glaube, dass die Erde 4,5 Milliarden Jahre alt ist und es vor rund 3,9 Milliarden Jahren zum ersten Mal Leben in Form von lebenden Einzellern gegeben hat. Weiterhin glaube ich, dass vor rund 600 Millionen Jahren eine Weiterentwicklung im Wasser stattfand, die die Lebewesen der Erde dazu befähigte, an Land zu gehen und später sogar die Lüfte zu erobern.
Aber beweisen kann ich das natürlich nicht...

Fortfolgend widerstrebt es meiner menschlichen Natur und einer gewissen Arroganz, mich damit abzufinden, dass ich ein Kind von fortwährendem Inzest sei, wie es das Christentum uns lehrt. Schließlich sind wir demnach alle die Frucht und Nachkommen von Adam und Eva. Und Dinosaurierausgrabungen kann ich mir so auch nicht erklären...

Was Religionen an sich angeht, vertrete ich folgende Meinung: Mag es tausend Religionen geben. Egal. Wichtig ist, dass nicht eine einzige Krieg, Hass und Zerstörung lehrt, nur weil so ein dahergelaufener Emo sich von der Welt gefickt fühlte und zielstrebig Anhänger suchte. Denn am Anfang jeder Religion stand eine menschliche (!) Person. Was wirklich zählt ist Liebe, Menschlichkeit, Toleranz und das gemeinsame Streben nach Perfektion. Dann ist doch alles in Butter.

Valkyr 23.06.2009 10:11

Quote:

Originally Posted by Toni Cipriani (Post 490178)
Was Religionen an sich angeht, vertrete ich folgende Meinung: Mag es tausend Religionen geben. Egal. Wichtig ist, dass nicht eine einzige Krieg, Hass und Zerstörung lehrt, nur weil so ein dahergelaufener Emo sich von der Welt gefickt fühlte und zielstrebig Anhänger suchte. Denn am Anfang jeder Religion stand eine menschliche (!) Person. Was wirklich zählt ist Liebe, Menschlichkeit, Toleranz und das gemeinsame Streben nach Perfektion. Dann ist doch alles in Butter.

Die einzelne Religion ist auch nicht das Problem, sondern das Zusammentreffen von mehreren Religionen. Wie am Anfang schon gesagt wurde, jeder glaubt, er hätte Recht, würde von etwas Unfassbaren unterstützt werden, solange er nur fest daran glaubt, und schon schlagen sich alle die Köpfe ein.
Gäbe es nur eine Religion für alle, wär das zwar durchaus immernoch Opium fürs Volk (Marx), aber Glaubenskriege würden nicht mehr sein, weil es einfach keinen Grund mehr für sie gibt.

Jetzt hab ich doch noch was geschrieben. oO

Mike_Styler 23.06.2009 13:26

Also ich habe nichts gegen Religionen die an das glauben was sie glauben wollen ist ja auch alles richtig, aber ohne etwas oder jemand zu beleidigen zu wollen sag ich jetzt mal wenn es Gott gäbe und er Menschen beeinflusst ist es ein ziehmliches A..... man bedenke Vergewaltigungen, kriege, Verbrennung von Unschuldigen Frauen nach Lust und Laune etc... Naturkatastrophen gehören wohl auch dazu, ziemlich viele Dinge die ziemlich kacke klingen und nichts wird verhindert, also ist dieser "Gott" nicht der tollste (wie gesagt wenn es ihn gibt".
Ähnlich denke ich über die Bibel, also ich denke auch nicht das wir alle verwandt sind und durch Inzest entstanden sind sonst müsste ja jeder der seine Frau schwängert Verklagt werden oder?
Ich weiß Christen sind auch ganz normale Menschen aber sollte jetzt einer austicken oder scheisse von mir denken soll er das in seinen Gedanken bei Gott tun und nicht gleich losbeleidigen.

MFG Mikey

Astra 23.06.2009 17:43

.....

Leontdi 23.06.2009 18:04

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490206)
Ich glaube auch an die Wissenschaft, was z.B. die Evolution angeht, allerdings mit dem philosophischen Hintergedanken, dass es nicht nur die Wissenschaft alleine gibt, sondern noch irgendetwas über ihr steht.

Du wiedersprichst dir aber heftig!
Gestern war der Papst noch toll und heute die Wissenschaft... OK...
War es nicht die Inquisition die Häretiker verfolgte und auf bestialische Weise folterte und tötete? Natürlich alles für die Verbreitung des Christentums...
Wenn man bedenkt wieviele Wissenschaftler als Hexer und Hexen auf dem Scheiterhaufen endeten... wir könnten heute Fußball auf dem Mars spielen...
Heil der Religion!

Astra 23.06.2009 18:16

.....

Leontdi 23.06.2009 18:31

Wie kann eine Person eine Religion vertreten?
Ich bestreite ja nicht das es Jesus gab, in welcher Form auch immer, aber zu behaupten ein Mensch, der von Menschen gewählt wird, ist in seinem tun und handeln unfehlbar ist irgendwie naiv.

Im Thomas Evangelium steht:
"Das Reich Gottes ist inwendig in Euch und überall um Dich herum, Nicht in prachtvollen Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da, Hebe einen Stein auf und Du wirst mich finden."
Nix mit tolle Kirche...
Das Thomas Evangelium gehört (wenn ich mich recht erinnere) zu den Nag Hammadi Schriften.

Chezy 23.06.2009 18:50

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490130)
Ich rede vom Papst im Allgemeinen, nicht von Fehlern eines gewissen Papstes, der zur Zeit amtiert.

Die Päpste haben bis jetzt doch einiges falsch gemacht. Seien es die Religionskriege und Kreuzzüge von damals, oder wie leontdi schon sagte, die schwachsinnigen Aussagen in Sachen Kondome.

Ich bin Atheist. Das liegt dran, dass ich zum einen eine ziemlich moderne Denkweise habe und mit den Religionen, die doch fast alle ihre Wurzeln in irgendeiner Zeit von damals haben, nichts anfangen kann. Außerdem noch, weil ich bei solchen großen Sachen erst an etwas glauben kann, wenn ich es sehe bzw es bewießen ist.

Ich zolle allerdings jeder Religion Respekt, und auch denjenigen, die daran glauben. Ich meine, wenn es ihnen hilft, dadurch leichter durch ihr Leben zu kommen, ist es ja keineswegs falsch. Bloß wenn versucht wird, zu behaupten, dass eine Religion besser ist als die andere oder dass anderen Menschen irgendwelche Religionen aufgedrängt werden, dann hört der Spaß auf. Leider meinen immernoch irgendwelche Totelüberzeugten, dass sie das machen müssten, denn sonst gäbe es keine Religionskriege. Problem ist, dass es solche Menschen immer geben wird, solange es Religionen gibt.

ColdDeath's Aussagen kann ich mich übrigens nur anschließen.

Astra 23.06.2009 19:18

.....

Mike_Styler 23.06.2009 19:23

Also ich glaube jetzt mal meinem Geschichtslehrer (sehr netter Kerl) dass die Päpste sich damals auf Kosten anderer im Wirtshaus vollaufen lassen haben und eigentlich hat er ja jetzt auch ein sehr reiches Leben und so, warum gibt er den Armen nicht mal was ab (zum Beispiel Afrika) wirklich toller Kerl dieser Papst bisschen selbstsüchtig aber sonst ...

EDIT: war grad noch beim schreiben, ich feier Weihnachten, aber nicht wegen einem kleinen jungen der Menschen heilt und deren Mutter es mit Gott getrieben hat, sondern wegen dem WEIHNACHTSMANN. :P

schmiddy 23.06.2009 19:25

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490232)
Ihr sagt alle, ihr würdet Atheisten sein. Feiert ihr kein Weihnachten? Wenn schon seit ihr nämlich doch Christen. Nur seid ihr nicht streng gläubig.

An Weihnachten feiert man die Geburt Christi, doch ich verbinde Weihnachten mit Familie, für mich hat es zB einen ganz anderen Sinn.
Ich bin kein Christ, und glaube auch an keine ,,höhere MAcht''.

Astra 23.06.2009 19:34

.....

Leontdi 23.06.2009 19:39

Quote:

Originally Posted by GTA-Modder2 (Post 490232)
Ihr sagt alle, ihr würdet Atheisten sein. Feiert ihr kein Weihnachten? Wenn schon seit ihr nämlich doch Christen. Nur seid ihr nicht streng gläubig.

Agnostiker... eigentlich sogar Nihilist...
An Weihnachten geht es den meisten um die Geschenke und sicher nicht um die Geburt eines Heilandes... für mich ist Weihnachten, wenn es gut liegt, eine Woche Urlaub und mehr nicht.
btw. hab ich oben schon geschrieben das es Jesus gab doch das hat nichts mit Gott zu tun. Ich sehe Jesus als eine Mischung aus Che Guevara und Ghandi.

LiveLife 23.06.2009 19:57

Natürlich hat es Jesus gegeben, jeder der etwas anderes behauptet, brauch hier garnicht erst sein Gedankengut zu verbreiten. Der Punkt ist aber: er war schlicht und einfach nichts anderes als jeder andere auch, ein Mensch. Ein ganz normaler Mensch.

Weiterhin kann ich nur den Tip geben, dass sich jeder Atheist mal in den Punkt "Unverdienter Respekt" einlesen sollte. Äußerst informativ.

Nunja, auch wenn ich die Diskussion interessant finde, würde ich doch bitten, mehr auf den Anfangspost zu antworten.


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