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Dominik 19.04.2006 17:38

An was glaubt ihr?
 
An was glaubt ihr eigentlich?
Also ich glaube an Gott! Ich sehe ihn als den Schöpfer allen Ursprungs!

JanHH 19.04.2006 17:42

Ich glaube an MICH.
Wenn es einen Schöpfer allen Ursprungs gegeben hat, wieso hat er denn nicht gleich die Menschen erschaffen und nicht die Dinosaurier?
Oder warum verhindert er nicht, dass wir uns selber auslöschen?

Don Künzello 19.04.2006 17:49

Gleich mal vorne Weg. Ich glaube nicht an Gott.
Wieso sollte ich auch? Ich meine die Kirche kann mich mit Ihrem 2000Seiten Roman nicht überzeugen, denn es gibt nichts Übermenschlicheres und wieso steht nirgend wo etwas von den Dinosauriern?

Und klar, ein alter Mann geht auf einen Berg, meiselt ein paar Sätzchen hinein und ich muss mich jetzt daran halten was da angeblich drauf stand.

ich würde sagen die Bibel ist nur ein Mittel um die Menschen unter Kontrolle zu halten. Das größte Problem der Kirche sind deswegen die Antichristen, welche sie nicht mehr durch Ihr Buch und Ihre "Saga" kontrollieren können.


Aber glaubt nicht ich habe mit gläubigen ein Problem. Mir ist es egal ob andere daran glauben oder nicht. Es ist jedem seine eigene Sache an was er glaubt und an was nicht.


MfG

Don Künzello

Makaveli 19.04.2006 18:10

Quote:

Originally Posted by Don Künzello
Gleich mal vorne Weg. Ich glaube nicht an Gott.
Wieso sollte ich auch? Ich meine die Kirche kann mich mit Ihrem 2000Seiten Roman nicht überzeugen, denn es gibt nichts Übermenschlicheres und wieso steht nirgend wo etwas von den Dinosauriern?

Und klar, ein alter Mann geht auf einen Berg, meiselt ein paar Sätzchen hinein und ich muss mich jetzt daran halten was da angeblich drauf stand.

ich würde sagen die Bibel ist nur ein Mittel um die Menschen unter Kontrolle zu halten. Das größte Problem der Kirche sind deswegen die Antichristen, welche sie nicht mehr durch Ihr Buch und Ihre "Saga" kontrollieren können.


Aber glaubt nicht ich habe mit gläubigen ein Problem. Mir ist es egal ob andere daran glauben oder nicht. Es ist jedem seine eigene Sache an was er glaubt und an was nicht.


MfG

Don Künzello

Dito. Und zwar in jedem Punkt. Besonders der dritte Absatz spricht mir zu, denn während des Konfirmandenunterrichtes ist mir das mehrere Male klar geworden, das die Bibel nur zur Kontrolle verwendet wird.

(Und nein, ich habe auch kein Problem mit Gläubigen.)

MSAB 19.04.2006 19:02

Genau! Ich glaube, dass die meisten Menschen einfach etwas brauchen, woran sie glauben können und an das sie festhalten können. Ohne Gott würden viele Menschen sich vermutlich ziemlich alleine fühlen und vll. soger Angst haben, wenn sie merken, dass niemand über ihnen ist, der ihnen beistehen und sie notfalls beschützen kann. Sie merken, dass sie ganz alleine sind und es niemanden gibt, den sie wirklich vertrauen können.
Außerdem würden viele Menschen die Ungewissheit, was nach dem Tod passiert ihr ganzen Leben lang ziemlich quälen.
Ich hingegen glaube nicht an Gott, und bin eigentlich ziemlich neugierig, was nach dem Tod passiert.
Wenn irgendwelche Scheintote oder Unfallopfer, die doch noch wiederbelebt wurden, von Sachen wie Fegefeuer oder ein Tunnel wo sie alle Verwandte gesehen haben , oder ähnliches, erzählen, glaub ich ihnen das zwar. Aber das heißt noch lange nicht, dass das auch wirklich real gewesen ist. Vielmehr behaupte ich einmal, das sie das gesehen haben, woran sie glaubten und was sie erwartet haben.

Das zeigt mal wieder das jeder an das Glauben sollte, was er will und jeder eigentlich den Glauben der anderen repektieren sollte.

P&W&P 19.04.2006 19:48

An was glaube ich? Eine Gute frage, ich glaube nicht direkt an Gott, ich glaube zwar das es ihn gibt, aber anderer seits denke ich es wiederum nicht - sprich, voll der Wiederspruch. Ich wurde Katholisch erzogen und bin in der Schule auch im Katholischen Unterricht, ich denke aber das alle Weltreligionen die gleichen sind die nur anders von ihren gläubigern angenohmen wurden, oder ist es zufall das alle Weltreligionen ihren Ursprung im selben land und der selben Stadt haben?

Ich respektiere jeden in seiner Religion, man muss sie ja nicht so extrem seinen Glauben zeigen, sprich nicht jeden Sonntag in der Kirche sein oder so, sondern meiner Meinung nach reicht es wenn man in einer ruhigen Minute mal an Gott denkt oder mal zu ihn Bettet. Ich bette selbst wenig und gehe auch selten in die Kirche, denke aber trotzdem schon an Gott. Ich bin deshalb auch nicht dieser Streng gläubige, aber denke das ich damit trozdem recht gut fahre in meinem Leben :)

Jan 19.04.2006 20:03

Quote:

oder ist es zufall das alle Weltreligionen ihren Ursprung im selben land und der selben Stadt haben?
Nein, das ist kein Zufall. Der Islam und das Christentum haben sich eben aus dem Judentum entwickelt. Die Ursprünge sind daher identisch, auch wenn sich die Religionen inzwischen in zentralen Punkten unterscheiden.

Der Hinduismus und der Buddhismus sind jedoch unabhängig vom Judentum entstanden und setzen daher auch grundlegend andere Akzente.

Chezy 19.04.2006 20:30

ich bin ein satanist ein psycho!!! ich hab schon meinen 3ten hamster geopfert!!!

nein spaß, ich glaub schon an gott aber irgendwie hat die wissenschaft ein paar krasse gegenteile gebracht! na ja was solls

Toni Cipriani 19.04.2006 20:58

Quote:

Originally Posted by Chezy
ich bin ein satanist ein psycho!!! ich hab schon meinen 3ten hamster geopfert!!!

Was für ein Jammer.

An was glaubt Albert? Obwohl ich der Meinung bin, dass jeder Mensch im Innersten teilfolglich an alles glauben müsste, woran man glauben könnte, glaube ich im ergreifbaren Rahmen an so ziemlich gar nichts, außer an mich und an das, was ich selbst sehe. Ich bin ganz ich, wobei es fast schon paranoid ist, heute so etwas zu behaupten, habe selbst die Macht über Existenz und Nichtexistenz in der Hand, entscheide, walte und handle, wie es mir passt und wie ich es für richtig halte. Ich tue nicht das, was keiner mir sagt, bin so frei und verspotte unsichtbare, imperative Götterfiguren und deren Gründer und Untertane, obgleich sie mir egal sind. Immerhin ist das Sicherste gerade gefährlich genug, um unterzugehen.
Hat man sich schon gefragt, ob wir das Leben nach dem Tod bereits leben?

Tommy Vercetti 19.04.2006 21:21

Quote:

Originally Posted by Toni Cipriani
Was für ein Jammer.

An was glaubt Albert? Obwohl ich der Meinung bin, dass jeder Mensch im Innersten teilfolglich an alles glauben müsste, woran man glauben könnte, glaube ich im ergreifbaren Rahmen an so ziemlich gar nichts, außer an mich und an das, was ich selbst sehe. Ich bin ganz ich, wobei es fast schon paranoid ist, heute so etwas zu behaupten, habe selbst die Macht über Existenz und Nichtexistenz in der Hand, entscheide, walte und handle, wie es mir passt und wie ich es für richtig halte. Ich tue nicht das, was keiner mir sagt, bin so frei und verspotte unsichtbare, imperative Götterfiguren und deren Gründer und Untertane, obgleich sie mir egal sind. Immerhin ist das Sicherste gerade gefährlich genug, um unterzugehen.
Hat man sich schon gefragt, ob wir das Leben nach dem Tod bereits leben?


Kurzum: Du bist dein eigener Gott.
Ich weiß von dir, dass du nicht viel vom Glauben hältst. Ehrlich gesagt denke ich da auch eher rational und lebe mein eigenes Leben nach den Regeln, die uns die heutige Gesellschaft vorgibt. Aber trotz allem habe ich meinen Glauben an Gott nie aufgegeben. Sicher, wenn man es von der wissenschaftlichen Seite betrachtet besteht kein Zweifel an der Nichtexistenz Gottes, aber Jan hat es in einem anderen Thread schonmal sehr treffend forumliert: Wir können, auf Grund unseres limitierten Verstandes die Existenz Gottes nicht ausschließen und du auch nicht, Toni.
Und gerade weil unser Verstand so klein ist und wir für so viele Dinge keine Erklärung haben gebe ich meinen Glauben an Gott nicht auf. Ok, ich renne nicht jeden Sonntag in die Kirche. Um ehrlich zu sein besuche ich vllt zwei- bis dreimal im Jahr einen Gottesdienst. Ein anderer Christ würde jetzt lachen und mich als Nichtgläubigen hinstellen. Meiner Meinung nach muss jedoch jeder selbst über seine Art des Glaubens bestimmen können und nur weil ich nicht ständig in die Kirche gehe heißt das nicht, dass ich ungläubig bin. Mag sein, dass diese ganze Religion und Gott eine einzige Lüge sind, aber fest steht, dass der Glaube an Gott vielen Menschen Kraft und Hoffnung gibt. Und solange der Glaube diese Eigenschaften besitzt und somit das Leben für viele erträglicher macht, ist er etwas wunderbares.

MorpheusR 19.04.2006 23:21

Quote:

Originally Posted by Torbi
Dito. Und zwar in jedem Punkt. Besonders der dritte Absatz spricht mir zu, denn während des Konfirmandenunterrichtes ist mir das mehrere Male klar geworden, das die Bibel nur zur Kontrolle verwendet wird.

Warum lässt du dich denn dann überhaupt Konfirmieren wenn du nicht an Gott glaubst und nach dem hier
Quote:

Und nein, ich habe auch kein Problem mit Gläubigen
selbst auch kein Gläubiger bist?

Ich glaube an Gott, den Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde, und an Jesus Christus.......

Und ja, natürlich glaube ich nicht alles was in der Bibel steht ;) Ich gehe auch nicht jede Woche in die Kirche, nur an Feiertagen (Weihnachten, Ostern).
Vorallem das Buch, das Jesus selbst verfasst hat und bisher von der Kirche über 1000 von Jahren zurückgehalten wurde ist sehr interessant, dort steht nämlich auch geschrieben:

...ihr sollt mir keine Häuser bauen.... (oder so ähnlich)
womit die Kirche mehr als nur überflüssig ist, denn nach diesem Buch das Jesus verfasst hat, dürfte es gar keine Kirche geben...


MFG
MorpheusR

Jläbbischer 19.04.2006 23:28

Ich glaube an mich.

Oder anders gesagt, der Spruch "Wer sich auf andere verlässt, ist verlassen", trifft bei mir voll zu.

Was Religion angeht, glaube ich an das Wissenschaftliche. Die Religion war und ist nichts anderes, als eine Möglichkeit, den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sei es in Form von Sekten oder "Ex-Sekten", die man nun als Christentum kennt...

Don Künzello 19.04.2006 23:35

Ich glaube zwar nicht an die Bibel, doch was in Ihr für Texte stehen ist sehr interessant.

Der wohl beste Teil der Bibel ist das Buch Ijob.

Ein Ausschnitt aus dem, was mein Pfarrer bei der Konfirmation nicht als Konfi-Spruch erlauben wollte.

Ijob, 3 14-19

ich hätte meine Ruhe. könnte schlafen,
zusammen mit Königen und Ratsherren,
die Pyramiden für sich bauen ließen,
und mit den Fürsten, die im Reichtum
schwammen,
in Ihren Häusern Gold und Silber häuften.
Wie eine Fehlgeburt wäre ich verscharrt,
wie Kinder, die die Sonne niemals sahen.
Im Grab kann auch nicht mehr der böse toben[..]
Auch die Gefangenen sind dort in Frieden,
sie hören nicht mehr, wenn die Wächter
schreien.
Ob Groß, ob Klein, dort sind sie alle gleich,
der Sklave ist dort frei von seinem Herrn.


Solche Abschnitte der Bibel bringen mich doch manchmal zum Grübeln, allerdings verhelfen sie mir nicht dazu, an das komplette "Buch" zu glauben.

MfG

Don Künzello

Pate 2 20.04.2006 00:01

Ich bin bekennender Atheist und gehe sogar soweit, dass ich die Religion als eine der schlimmsten Erfindungen der Menschheit bezeichne oder zumindest als Fluch und Segen. Warum ? Religion ist oft der Ursprung von Haß oder wird zumindest als Argument, welches den Haß unterstützt hergenommen. Menschen jagen sich dafür in die Luft. Menschen leiden unter Religion. Außerdem verschleiert es manchmal den Blick für die Wirklichkeit.Natürlich darf man nicht verallgemeinern und zu den guten Seiten komme ich auch noch.

Warum wir existieren ? Alles für mich nur Zufälle. Sinn des Lebens ? Es gibt keinen außer wie bei Tieren (was wir übrigens auch sind, wir haben nur einen Nachteil, wir können denken) die Arterhaltung. Ein Leben nach dem Tod ? Glaube ich nicht.

Die Bibel ? Ein Märchenbuch, welches uns wie andere Märchenbücher lehrt, wie wir uns verhalten sollen und uns gesellschaftliche Grundregeln anhand von Geschichten erläutert.

Gut, wir können die Existenz von Gott nicht ausschließen, doch können wir sie bejahen ? Nein.

Die guten Seiten von Religion sind natürlich auch nicht zu vergessen. Menschen finden Halt und Rückendeckung in ihren Glauben. Außerdem ist die Vorstellung, dass man nach dem Tod in einem Paradies lebt natürlich etwas sehr schönes. Ich kann darauf aber gut und gerne verzichten, wie andere Menschen das halten ist nicht meine Angelegenheit und niemals würde ich mich wagen jemanden vorzuschreiben, was er zu glauben hat ;)

RemoteC 20.04.2006 00:24

Ich glaub zwar nicht wirklich an Gott, bin auch nicht sonderlich religiös, aber ich finde, dass das Christentum sehr stark mit unserer Kultur zusammenhängt. Viele Werte, die heute leider immer weniger Bedeutung haben, haben ihren Ursprung im Glauben: Nächstenliebe, Ehrlichkeit, Vertrauen, Solidarität, ...

mfg

RemoteC

PS: Vielleicht verfass ich mal ne längere Abfassung :rolleyes:


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